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January 11, 2019 at 9:59 am

Zahlreiche Wechsel

Das rasante Spiel Unihockey ist in der Schweiz weit verbreitet und sehr beliebt. So gibt es ein komplexes System aus zahlreichen Ligen und die Nationalmannschaften der Männer wie der Frauen holen bei internationalen Turnieren immer wieder Titel. Dadurch passiert in der Szene des Sports immer sehr viel. So haben nun fünf Spieler der Nationalmannschaften der Frauen und der Männer nach langen Jahren ihre Stammvereine gewechselt. Wir berichten in diesem Artikel ausführlich über die Ereignisse.

Die Spieler entschieden sich mit dem Weggang von ihrem Verein ganz klar dafür, aus der Komfortzone zu treten und sich in ein für sie unbekanntes Umfeld zu bewegen. Das birgt sowohl Risiken als auch neue Chancen in deren persönlichen Entwicklung. Dabei stehen sehr viele Spieler vor einer ähnlichen Entscheidung. Sie werden im Unihockey oftmals in ein und demselben Verein gross und steigen hier bis in die höchste Spielklasse auf. Sie können dann auf eine jahrelange Laufbahn im und mit dem Verein zurückblicken und sind an diese emotional sehr stark gebunden. Gerade dann ist der Schritt weg vom geliebten Verein noch schwerer als ohnehin schon.

Besonders wichtig ist es daher, sich klar zu machen, dass ein Wechsel viele Vorteile mit sich bringt. Dies haben Spieler wie Lara Heini, Tim Braillard oder auch Manuel Maurer verstanden, die nun diesen Schritt gewagt haben. Sie blicken dabei sehr positiv in die Zukunft und auf ihre weitere Karriere. Zum Teil wechseln sie nicht nur innerhalb der Schweiz, sondern sogar in andere Länder wie Schweden, das erfolgreichste Land im Unihockey weltweit. Durch diesen Schritt wollen sie sich gezielt weiter entwickeln und sind bereit, dafür ein wenig Unsicherheit in Kauf zu nehmen. Denn auch sie wissen, dass Stillstand wie so häufig gleichzusetzen ist mit Rückschritt. Und diesen Rückschritt kann man sich als Profi im Unihockey, wenn man Erfolg haben will, nun mal nicht leisten.