Floorball Regeln

Die Sportart Floorball erfreut sich mittlerweile in der Schweiz grosser Beliebtheit. So ist sie bei vielen Studenten von Universitäten sehr beliebt. Dabei sind die Regeln des Spiels alles andere als einfach und deutlich komplexer als die des klassischen Hockeys. Wir stellen Ihnen daher die Regeln von Floorball in diesem Artikel einmal näher vor.

Der erste Unterschied besteht zunächst darin, dass Floorball deutlich weniger körperbetont gespielt wird als Eishockey. So ist im Unihockey generell nur das Drücken von Schultern an Schultern erlaubt. Der Ball darf nur mit dem Stock gespielt werden. Es gibt hierbei jedoch eine Ausnahme. So darf der Ball auch mit dem Fuss gespielt werden. Ein Spielen mit der Hand oder dem Kopf ist aber ausdrücklich untersagt. Ein solches Vorgehen führt direkt zu einer Strafe von zwei Minuten. Darüber hinaus ist es den Spielern verboten, im Spiel in die Luft zu springen und dabei den Ball aufzunehmen. Daneben darf die Schaufel des Spielstocks beim Spielen des Balls niemals höher als die eigene Hüfte gehalten werden. Führt man eine hohe Annahme des Balles durch, so darf die Schaufel nicht höher als bis zu den Knien angehoben werden.

Anders als beim Eishockey ist ein harter Einsatz des Körpers beim Floorball nicht erlaubt. So dürfen keine Bandenchecks durchgeführt werden. Auch das Drücken und Heben des Stocks ist nicht gestattet. Wird dies dennoch durchgeführt, so hat dies meist eine Zeitstrafe von zwei Minuten zur Folge. Das Team, das ein solches Vergehen begeht, ist also für zwei Minuten in Unterzahl, was eine starke Einschränkung darstellt. Werden noch härtere Vergehen begangen, kann sogar eine Zeitstrafe über eine Dauer von fünf Minuten ausgesprochen werden. Fortgesetzt wird das Spiel, nachdem der Schiedsrichter eine Zeitstrafe vergeben hat, dann in der Regel durch einen Freischlag.

Beim Freischlag darf der Gegner nicht zu nahe am Ball stehen, da er sonst eine weitere Zwei-Minuten-Strafe erhält.