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October 23, 2018 at 10:01 am

Floorball macht Eishockey Konkurrenz

Die Sonne scheint und nicht wenige Thermometer in Deutschland zeigen Temperaturen jenseits von 30 Grad. Immer neue Rekordsommer werden erwartet und die Klimaerwärmung macht auch vor Zentraleuropa keinen Halt. Immer mehr Bürger blicken in diesen Zeiten auf die gewaltigen Eishallen dieses Landes, welche für den Eishockey-Sport gedacht sind. Allein so eine Halle zu unterhalten kostet Unsummen. Selbst kleine Hallen verschlingen Millionen an Euro, um die Eisflächen zu bewirtschaften. Dazu kommen unzählige Liter Trinkwasser und der Einsatz von Chemikalien wie Ammoniak, um das Gefrieren des Eises zu unterstützen. Aus diesem Grund sagen immer mehr Gemeinden und Städte: Schluss mit Eishockey! Als Alternative wird nun auch Floorball floorball immer beliebter.

Wie Eishockey – nur umweltschonender

Sogar im Hochsommer sind derzeit die Sporthallen der Republik gut belegt. Viele Ferienprogramme setzen in diesem Jahr neben den bekannten Sportarten – wie Fußball oder Tennis – vor allem auf Floorball, als grüne Alternative zum Eishockey. Die Regeln sind schnell erlernt und mit genügend Fläche und der wenigen nötigen Ausrüstung können Sportler sofort loslegen. Dabei folgt der Sport dem beliebten Muster “Easy to learn – hard to master”. Inzwischen erfreut sich der schnellste Hockeysport der Welt gesellschaftsübergreifend großer Beliebtheit und wird auch regelmäßig im Fernsehen übertragen. Bei den olympischen Spielen in Tokyo 2020 wird Floorball zudem als eine von fünf neuen Sportarten präsentiert werden und dann schlussendlich den Ruf eines Nischensports hinter sich lassen.

Der Ball kann bis zu 180 km/h erreichen

Generell kann Floorball mit beeindruckenden Zahlen aufwarten. So kann der 21 Gramm schwere Spielball bis zu 180 Kilometer in der Stunde erreichen, wenn er von einem der leichten Carbonschläger der Spieler getroffen wird. Wirkliche Verletzung kann das tennisballgroße Geschoss jedoch durch seine Zusammensetzung nicht erzeugen. Aus diesem Grund brauchen die Spieler im Vergleich zu Eishockeyspielern keine schwere Schutzausrüstung. Denn auf dem Eis kann ein Treffer des schweren Pucks sehr gefährlich werden.